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Horsemanship & Reiten

 

Lerne die natürliche Sprache der Pferde und sie werden dich dafür lieben.

 

Horsemanship:

 

Es hat wenig Sinn, Pferde auf Gertensignale oder gar Stimmkommandos zu dressieren.

 

 

 

Pferde kommunizieren auf einer viel feineren und tiefergehenden Ebene. Das Beste ist, diese Art der Kommunikation ist auch Teil unserer menschlichen Kommunikation. Leider oft verschüttet - doch es ist leicht, diese uralte, universelle "Sprache" wieder in uns zum Leben zu erwecken. Das tut nicht nur der Kommunikation mit den Pferden gut, sondern auch uns selbst.

 

 

 

 

Kommunikation:

Lerne also die natürliche (=pferdeverständliche) Körper-Energie-Sprache. Es ist nicht esoterisch und für jeden erlernbar.

Du wirst Pferde auf einem tiefen, faszinierenden Level verstehen - und sie werden dich verstehen.

 

 

 

Der partnerschaftliche Umgang mit Pferden ruht jedoch auf drei Säulen.

Neben der natürlichen Kommunikation brauchst du auch:

gegenseitiges Vertrauen

die sanfte Leitpferdeposition.

Der Schlüssel zu allen drei Bereichen liegt in der Bodenarbeit. Am Boden lernt dich das Pferd kennen, und auch du lernst die Besonderheiten des Pferdes kennen.

 

Vertrauen gewinnen:

Ein Pferd das dir vertraut ist enspannt und freundlich. Es braucht sich nicht aufregen, nicht zappeln, nicht davonlaufen und muss sich nicht wehren.

(Oft sehe ich Pferde die bereits am Putzplatz unruhig sind, oder sich beim Halftern, Putzen, Hufegeben oder Satteln agressiv verhalten. Beim Führen scheuen die Pferde, drängeln oder reißen sich sogar los.

Für den Menschen ist das kein Vergnügen. Für das Pferd auch nicht. Es schreit bereits körpersprachlich: "Ich fühle mich schlecht! So will ich nicht mit dir zusammen sein."

Gewinnst du das Vertrauen der Pferde, lösen sich all diese Probleme. Dein Pferd wird gern mit dir zusammen sein.

 

Leitpferd werden - sanft die Führung übernehmen:

Bist du in den Augen deines Pferdes ein gutes Leitpferd, wird es dir folgen. Es folgt dir also nicht aus purer Freundlichkeit, und auch nicht für Futter, sondern weil es sich deiner Führung anvertraut hat, dich für kompetent hält. Es wird dann nicht dauernd zum nächsten Grasbüschel ziehen, dir auf den Fuß steigen, dich nicht bedrängen, und es wird an der nächsten Straße warten, bis du sagst, jetzt gehen wir.

Haben Pferde eine Wahl, suchen sich Pferde ein ruhiges und souveränes Leitpferd. Du musst dich also nicht tyrannsich verhalten, das Pferd einschüchtern oder es unterdrücken.

Du sorgst "nur" für Ruhe, Sicherheit und den richtigen Weg. Dein Pferd wird dir die Verantwortung gerne übertragen sobald du Klarheit, Freundlichkeit und Sicherheit ausstrahlst. Wenn du also ein richtig gutes Leitpferd BIST. Das kannst du nicht "faken" - aber falls du es noch nicht bist, kannst du es WERDEN. Wie - das zeige ich dir wenn du möchtest.

 

Reiten - Natural Riding

Die Partnerschaft, die du mit dem Pferd am Boden aufgebaut hast, kannst du mit auf den Pferderücken nehmen.

Tatsächlich ist es möglich, dass dich Pferde gerne reiten lassen!

Das ist ein tolles Gefühl, das viele Reiter leider nicht kennen oder zumindest nicht gezielt herstellen können.

Doch es macht unendlich glücklich, wenn du spürst wie sich Pferd und Mensch verbinden.

 

  • Du musst das Pferd nicht mehr in Schach halten, denn das Pferd unternimmt nichts gegen dich. Scharfe Gebiss damit dein Pferd nicht zu schnell wird, das Vermeiden von bestimmten Ecken, Plätzen, anderen Pferden...etc.  wird Vergangenheit sein.
  • Du kannst die Zügel loslassen, weil du deinem Pferd vertraust und dein Pferd ruhig, enspannt und kooperativ ist.
  • Du sitzt sicher und spürst jede Bewegung deines Pferdes. Bist Teil jeder Bewegung geworden. Weil du gelernt hast, durch den natürlichen Sitz der Bewegung des Pferderückens detailgenau zu folgen. (Und PS: das geschieht NICHT durch "locker, locker, lass alles los!"
  • Dein Pferd ist fröhlich und fleißig und lässt sich durch feinste Hilfen beeinflussen. Weil es hören will was du zu sagen hast. Und weil du eine natürliche (=pferdeverständliche) Hilfengebung einsetzt. (Diese ist ähnlich wie in anderen Reitweisen, aber halt doch nicht an allen Punkten das selbe...)

Und keine Angst. Wir arbeiten in deinem Tempo, Schirtt für Schritt. Mit oder ohne Sattel, geführt, longiert oder frei reitend, ganz nach deinem Leistungsstand, deinen Wünschen und Vorerfahrungen.