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Der Weg ins Herzen der Pferde

Horsemanship & Natural Riding geben dir die Sprache und die Basis für Vertrauen und Führung. Doch was stellst du auf Dauer "damit an"? Eine Sprache sprechen ist das eine - was man sagt und vor allem, Freunschaft, noch etwas anderes.

Das was ich mit meinen Pferden tue, und meinen Schülern lehre, hat zum einen Hand und Fuß. Ist etwas ganz Solides, für jeden Erlernbares. Zum anderen aber geht es weit über das hinaus, was sich die meisten Reiter zu denken trauen.

Viele Reiter entdecken den Zauber nie, den ein Pferd ausübt, das dich in seinem Herzen trägt.

Ein Pferd das dich liebt - und die Aufgaben die du ihm stellst. Ein Pferd das nicht nur zuhört, sondern aktiv mit dem Menschen kommuniziert. Weil du nicht mehr nur "nicht störst", sondern weil du wichtig geworden bist in seiner Welt. Und das ganz ohne dass du ihm irgendetwas weggenommen hast. Meine Pferde leben im Offenstall mit viel Weide - und obwohl sie alles haben, haben sie gerne mit mir zu tun.

Wenn du dir das Foto von meiner Stute Shira und mir oben ansiehst, kannst du sehen wie innig die Situation ist?

Kannst du sehen dass sie mich fragt: War es gut so? Was machen wir als nächstes?

Und wenn du dir darunter die Fotos einiger meiner Schüler anschaust: Kannst du die Entwicklung sehen? Kannst du ihr Glück sehen? Kannst du ihre Freiheit fühlen? Kannst du die Verbindung zwischen Pferd und Mensch wahrnehmen?

 

 

 

Auf dem letzten Bild siehst du Barbara und Samid - der ganz von selber aufs Podest gestiegen ist. Zum ersten Mal ist er mit einem Reiter mit allen vier Hufen hochgeklettert. Mir ist fast das Herz stehen geblieben, ich dachte nicht dass er das schafft. Aber - du siehst es! Und wenn dieses Pferd nicht stolz auf sich aussieht ;-)!

 

 

Der Weg ins Herzen der Pferde zeigt dir, wie du nicht nur mit jedem Pferd zurecht kommst, sondern wie du sein Inneres, sein Herz erreichen kannst.

Du lernst hier wie du dein Wissen, deine Fähigkeiten und Beobachtungen ganz fein FÜR dein Pferd und FÜR eure Freundschaft verweden kannst. Klasse statt Masse, Gefühl statt Technik, Förderung statt Forderung, Liebe statt Dressur.

Der Weg ins Herzen der Pferde ist von mir durch jahrelange Beobachung und Erfahrung entwickelt worden und bietet dir eine einzigartige Möglichkeit, echte Freundschaft zwischen Pferd und Mensch entstehen zu lassen.

 

Der Weg ins Herzen der Pferde beinhaltet 10 Schritte, die du mit Leben füllen musst:

 

1. Die Pferde suchen deine Nähe (siehe: Einführungstag "Und die Pferde lieben dich")

2. Vertrauensaufbau im Altag und in schwierigieren Situationen (Angst vor Planen, Kinderwägen, Sprays, Satteln...) Denn kein Pferd kann glücklich werden wenn es dauernd vor irgendwas Angst hat was ihm in der Welt der Menschen jederzeit begegnen kann.

3. Kommunikation durch Körper-Energie-Sprache. Wir kommunizieren nicht durch irgendwelche Körpersignale (z.B. ich tippe ans linke Bein damit xy passiert), sondern durch die natürliche Sprache der Pferde. Und diese basiert auf einer Energie-Sprache.

4. Leitpferd werden durch natürliche, positive Führung.

Jetzt hast du bereits die Basis hinter dir. Du hast viel über Pferde, ihr Verhalten, die Herde und natürlichen Umgang gelernt. Probleme haben sich gelöst, Harmonie beginnt.

5. Pferde fördern, dein Pferd als Partner stark machen. Selbstbewusste Pferde. Nun kannst du beginnen, dein "Handwerkszeug" positiv für dein Pferd und deine Beziehung zu ihm zu nutzen.

6. Sitzschulung des Reiters. Nur wenn du sicher sitzt, wirst du dich sicher genug fühlen, um loszulassen. Nur wer loslässt, kann den Zauber der Freiheit und Verbundenheit fühlen. Nur wenn du der Bewegung des Pferderückens detailliert folgen kannst, wirst du ausreichend über deinen Sitz kommunizieren können. Nur so kannst du reiten ohne dauernd die Zügel zu benutzen. (Und um Missverständnissen vorzubeugen: gegen vernünftige Zügelhilfen ist nichts einzuwenden. Solange du dein Pferd nicht dauerhaft dadurch in Schach hältst oder einschüchterst, ist alles ok. Ein zügelunabhängiger Sitz ist in jeder Reitweise gewollt.)

7. Keine Angst vor dem Reiter. Erschreckend aber wahr: mindestens jedes zweite Pferd das ich sehe hat Angst vor dem Reiter oder dem Geritten werden. Du merkst es z.B. daran dass es beim Aufsteigen nicht still steht / festgehalten werden muss... Hier starten wir mit dem was ich "Natural Riding" nenne, und du wirst Dinge lernen, die im "normalen" Reiten etwas anders gehandhabt oder gar nicht gelehrt werden.

8. Pferdeverständliche (=natürliche) Hilfengebung. Einer wirklich entsetzlich großen Menge an Reitern jeder Reitweise ist nicht klar, wie seine Hilfen tatsächlich wirken. Ein Hilfengebungwirrwarr wird auf die armen Pferde abgeschossen, das die Pferde frustriert, ängstigt, und abstumpft. Ein Beispiel dafür ist das rückwärts Einwirken des Zügels um zu lenken. Die meisten Reiter merken es nichtmal... Das wirft das Pferd aus der Balance und macht gutes Abwenden anatomisch unmöglich. Auch ist es entgegen anders lautender Gerüchte nicht möglich ein Pferd durch Einsatz des inneren Schenkels abzuwenden. Man kann es mit dem inneren Schenkel bitten sich zu biegen - aber ein gebogenes Pferd muss noch lange nicht abwenden! (Es kann z.B. auch im Schulterherein (Seitwärts-gehen) weiter gerade aus gehen...) In diesem Bereich wirst du einiges neu lernen müssen. Aber es lohnt sich, versprochen!

9. Die Psychologie des Reitens. Wie motiviere ich Pferde? Wie bringe ich das Pferd auch reiterlich auf meine Seite? So dass es geritten werden WILL?

10. Reiten ohne alles. Bist du bereit eure Verbindung zu testen? Kannst du fliegen ohne Flügel und Siegen ohne Schwert?